Situatives Führen_1

Management Seminar (Persönliches Online Seminar / In-House Seminar)

Situatives Führen

– Leistungsoptimierung durch einen an der Situation angepassten Führungsstil


Führungserfolg ist zum großen Teil  von den Rahmenbedingungen abhängig, in denen sich der Vorgesetzte und sein Mitarbeiter jeweils befinden. Führung gelingt dann, wenn ein Führungsstil angewendet wird, der dem „Reifegrad“ des Mitarbeiters und der jeweiligen Führungssituation entspricht.

Diesem Workshop liegt das bewährte Konzept des „Situational Leadership® zugrunde. Es wurde in den 1970er Jahren von Paul Hersey und Ken Blanchard entwickelt. Es wird seither weltweit erfolgreich eingesetzt und in einem internationalen Netzwerk von erfahrenen Wissenschaftlern, Führungskräften und Trainern ständig nach den neuesten Erkenntnissen überarbeitet und weiterentwickelt.

Aufgaben- und personenbezogener Führungsstil

Das Modell unterscheidet zwischen einem mehr aufgabenbezogenen und einem mehr personenbezogenen Führungsstil. Je nach „Reifegrad“ der geführten Mitarbeiter ist ein anderes Verhalten des Vorgesetzten erfolgversprechend:

  • Aufgabenorientierungbedeutet, dass der Vorgesetzte es vorzieht, detaillierte Anweisungen zu geben. Er formuliert klare Vorgaben und Erwartungen im Hinblick darauf, was bis wann und wie erledigt werden muss.
  • Im Falle der Beziehungsorientierung legt der Vorgesetzte großen Wert auf gute persönliche Kontakte, er bietet Unterstützung an, lobt und ermutigt seine Mitarbeiter.

Der Reifegrad von Mitarbeitern umfasst zwei Aspekte: einen sachlichen und einen psychologischen. In sachlicher Hinsicht streben „reife“ Mitarbeiter Verantwortung an; sie entwickeln selbstständig ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen. In psychologischer Hinsicht wollen „reife“ Mitarbeiter etwas erreichen, sie sind motiviert und engagiert.

Der Reifegrad kann bei unterschiedlichen Aufgaben jeweils verschieden ausgeprägt sein. Das bedeutet, dass ein Mitarbeiter bei der einen Aufgabe (zum Beispiel verkaufen) eine hohe Reife demonstrieren kann, während er bei einer anderen Aufgabe (zum Beispiel Abläufe organisieren) eine wesentlich geringere Reife aufweisen kann.

Zielerreichung und Einflussnahme

Führungserfolg wird als Einflussnahme und Zielerreichung definiert, bei der die Mitarbeiter eine bestimmte Aufgabenstellung erfolgreich absolvieren. Dazu gehört, dass sie ihren Vorgesetzten respektieren und kooperationsbereit sind. Ausgehend von diesen Grundbegriffen lassen sich vier wesentliche Verhaltensweisen als Empfehlungen für Vorgesetzte ableiten:

  • Führungsstil 1 – Anweisen: Bei einer niedrigen Reife der Mitarbeiter ist eine hohe Aufgabenorientierung bei gleichzeitig niedriger Beziehungsorientierung angebracht. Mit anderen Worten: Der Vorgesetzte sollte instruieren.
  • Führungsstil 2 – Überzeugen: Hat sich der Mitarbeiter weiter entwickelt (geringe bis mäßige Reife), ist es empfehlenswert, wenn der Vorgesetzte einen stark mitarbeiterbezogenen und aufgabenbezogenen Führungsstil gleichzeitig anwendet. Es kommt darauf an, die Mitarbeiter zu überzeugen. Dieser Stil wird auch Coaching genannt.
  • Führungsstil 3 – Partizipieren: Bei mäßiger bis hoher Reife seiner Mitarbeiter sollte der Vorgesetzte stark mitarbeiterbezogen und gleichzeitig weniger aufgabenbezogen führen und sie an der Zielsetzung oder an Entscheidungen beteiligen.
  • Führungsstil 4 – Delegieren: Sehr „reife“ Mitarbeiter benötigen weder eine besondere Zuwendung durch den Vorgesetzten, noch muss man ihnen detaillierte Vorgaben bezüglich ihrer Aufgaben und ihres Verhaltens machen. In diesem Falle sollte man Verantwortung delegieren.

Kursinhalt

  • Aufgaben- und Beziehungsorientierung
  • Das Potenzial der Mitarbeiter ausschöpfen und die Entwicklung zur selbständigen Aufgabenerfüllung fördern
  • Einführung in das Modell „Situatives Führen”Kompetenz (Wissen / Fähigkeiten) und Engagement (Sicherheit / Motivation) identifizieren
  • influss nehmen durch anleitendes (was, wie und wann) und unterstützendes (Zuhören / Ermutigung) Verhalten

Diagnose

  • Analyse des eigenen Führungsverhaltens (Übung)
  • Sich selbst und die Mitarbeiter (Gruppe) in den Quadranten positionieren

Flexibilität

  • Welche Führungsstile benötigen meine Mitarbeiter (die Gruppe)? (Übung)
  • Einfluss nehmen durch Anweisen, Überzeugen, Partizipieren, Delegieren (Übung)

Partnerschaft

  • Wie man mit Mitarbeitern (Gruppe) den jeweils erforderlichen Führungsstil kommunizieren und Akzeptanz erzielen kann
  • Gesprächsgruppen

Brückenschlag in die Alltagspraxis

  • Persönlicher Aktionsplan
  • Feedback und Abschluss

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesem Workshop (Graphik) liegt das bewährte Konzept des „Situational Leadership®“ zugrunde.Es wurde in den 1970er Jahren von Paul Hersey und Ken Blanchard entwickelt.

Zielgruppe

Dieser Workshop ist zunächst für alle Personen mit Führungsverantwortung ohne Personalverantwortung gedacht, die ihren Einfluss in (globalen) Matrix-Situationen geltend machen müssen. Der Kurs eignet sich aber auch generell für Führungskräfte, Manager mit Personal- und Führungsverantwortung, Abteilungsleiter, Gruppenleiter und Nachwuchsführungskräfte.

 

Persönliches Online Seminar / Online Coaching Sessions

Dieses Seminar wird als Firmeninternes Seminar und als Persönliches Online Seminar in vier Online Coaching Sessions (von je 45 Minuten) angeboten.

Dokument  Situatives Führen